"Urbi et Orbi" in der Fastenzeit !?

ikonka Pestkreuz aus St. MarcelinusLiebe Gemeinde,
Liebe Gäste,
 
Freitag, 27. März 2020... Es war ein besonderer Abend... Auf dem Petersplatz, wo sonst um diese Zeit Scharren von Pilgern und Touristen verweilen, war nur eine einsame, weisse Papstgestalt zu sehen. Vor dem Gnadenbild der Madonna "Salus Populi Romani" und dem Pest-Kreuz aus der St, Marcelinus-Kirche, die in den Zeiten der Seuchen dem römischen Volk Trost gespendet und es vor Unheil bewahrt haben, betete Papst im Namen der ganzen Menschheit inbrünstig um Gottes Hilfe und Barmherzigkeit für die ganze Menschheit in der Coronavirus-Kriese.
 
»Herr, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost. Du möchtest, dass wir keine Angst haben; doch unser Glaube ist schwach und wir fürchten uns. Du aber, Herr, überlass uns nicht den Stürmen. Sag zu uns noch einmal: "Fürchtet euch nicht" (Mt 28,5). Und wir werfen zusammen mit Petrus „alle unsere Sorge auf dich, denn du kümmerst dich um uns"« (Papst Franziskus, Andacht und Sondersegen zur Zeit der Epidemie, 27.03.2020)
 
Es lohnt sich dem Papst Franziskus noch einmal zuzuhören. Seine Gedanken sind starke Impulse aus dem Glauben und wichtige Wegweiser für unsere Zukunft, aber auch für die Zukunft der ganzen Menschheit.
 
Unter dem folgenden Link finden Sie die Übertragung der Andacht mit einem begleitenden Kommentar auf deutsch https://www.domradio.de/video/urbi-et-orbi-von-papst-franziskus und auf der offiziellen Internetseite des Vatikans den Text der päpstlichen Ansprache http://w2.vatican.va/content/francesco/de/homilies/2020/documents/papa-francesco_20200327_omelia-epidemia.html

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4. Fastensonntag (Pandemiezeit)

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

ikonka Heilung eines BlindgeborenenAm vierten Sonntag in der Fastenzeit wird in den Gottesdiensten aus dem Evangelium nach Johannes die Erzählung von der Heilung eines Blingeborenen vorgetragen. Papst Benedikt XVI. sagte einmal dazu: "Der Sonntag des Blindgeborenen stellt uns Christus als das Licht der Welt vor Augen. Das Evangelium fragt jeden einzelnen von uns: „Glaubst du an den Menschensohn?". „Ich glaube, Herr!" (Joh 9,35.38), bestätigt freudig der Blindgeborene und macht sich so zur Stimme eines jeden Glaubenden. Das Heilungswunder ist das Zeichen dafür, dass Christus zusammen mit dem Augenlicht auch unseren inneren Blick öffnen möchte, damit unser Glaube immer tiefer wird und wir in Ihm unseren einzigen Retter erkennen können. Er erhellt alle Dunkelheit des Lebens und lässt den Menschen als „Kind des Lichtes" leben." (Botschaft zur Fastenzeit 2011)

Dieses Licht wird in diesen Pandemie-Tagen besonders gefragt. Das Corona-Virus hält nicht nur uns, sondern die ganze Welt, fest im Griff. Von Stunde zur Stunde wird uns immer mehr bewusst, welche Folgen es für unser Leben, für das Leben unserer Familien, sowie auch der Gemeinden noch haben wird. Christus bleibt auch unter den durch Pandemie bestimmten Umständen unser Licht. Auch wenn es scheint, in diesem Ausnahmezustand alles ist abgesagt worden, wissen wir, dass doch nicht alles abgesagt worden ist.

Sonne ist nicht abgesagt,
Frühling ist nicht abgesagt,
Beziehungen sind nicht abgesagt,
Zuwendung ist nicht abgesagt,
Freundlichkeit ist nicht abgesagt,
Gespräche sind nicht abgesagt.
Hoffnung ist nicht abgesagt.
Glaube ist nicht abgesagt.
Beten ist nicht abgesagt.
Gottes Liebe zu uns Mesnchen ist nicht abgesagat...

Erzwungenerweise haben viele von uns jetzt mehr Zeit zur Verfügung. Das ist das Positive an den Auswirkungen der Corona-Virus. Wir können diese Zeit für Vieles, auch fürs Beten, Bibellesen oder Gottesdienste im Internet nutzen. Auf unserer Seite unter "Gottesdienste in der Pandemiezeit" finden Sie hilfsreiche Links.

Im Gebet verbunden wünschen wir Ihnen Gottes Schutz und Segen.

Anstatt unserer Kreuzwegandacht

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

"Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst."

Für den 27. März haben wir unsere Kreuzwegandacht an der St. Anna Kirche in Wilanow geplant. Corona-Virus macht auch dieses Vorhaben zu nichte. Wir bleiben daheim. Auf eine Kreuzwegandacht müssen wir aber nicht verzichten. Wir können sie im kleineren Kreis, im Kreis der Familie halten. In der Betrachtung der Kreuzwegstationen, auf den leidenden Herrn schauend, können wir unsere Sorgen und Lasten vor Gott tragen. Als Christen wollen wir im Gebet auch an andere Menschen in der Welt denken, die in dieser besonders schwierigen Zeit von vielen Nöten geplagt werden.

"Heiliger Gott! Heiliger, starker Gott! Heiliger, unsterblicher Gott! Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt."

 Unter den folgenden Links finden Sie einige Vorschläge für eine Kreuzweg- oder auch andere Passionsandacht...

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Gottesdienste in der Pandemiezeit

ikonka Gottesdienste in der PandemiezeitLiebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

Es tut uns Leid, aber aufgrund der sich von Stunde zur Stunde verändernden Situation mit Coronavirus haben die Schwester, in deren Kapelle wir unsere Gottesdienste feiern dürfen, beschlossen, ihr Haus für alle Besucher zu schliessen. Das bedeutet für uns, dass wir als deutschsprachige katholische Gemeinde zunächst bis zum 29. März keine Gottesdienste werden feiern können. Es bleiben uns Liveübertragungen im Internet, Radio und Fernsehen. Hier einige Möglichkeiten:

 
Video-Liveübertragung aus dem Kölner Dom: montags bis samstags um 8.00 Uhr Heilige Messe aus der Marienkapelle. Sonn- und Feiertage 10 Uhr Kapitels- oder Pontifikalamt, um 18 Uhr Vesper - https://www.bibeltv.de/live-gottesdienste/koelner-dom?action=show&id=8e1f5926-a042-456a-a361-a740b3cc0ccf

Es ist empfehlenswert die Teilnahme an einer hl. Messe, die in den Medien übertragen wird, mit der geistlichen Kommunion zu verbinden. Die geistliche Kommunion ist das Verlangen die hl. Kommunion sakramental zu empfangen. Dieses Verlangen wird vom Glauben an Christi Gegenwart im Allerheiligsten Sakrament beseelt und getragen. Sie wird in der Kirche seit Jahrhunderten praktiziert (hl. Niklas von Flüeli, hl. Theresia von Avila, hl. P.Pio, u.v.a). Ganz besonders wird sie empfohlen für alle, die aus verschiedenen Gründen die sakramentale Kommunion nicht empfangen können (z.B. Mesnchen, die sich auf die Taufe vorbereiten und zur Kommunion noch nicht zugelassen sind, ältere Menschen, Kranke, Gefangene). Die geistliche Kommunion wird auch uns in der jetzigen Krisensituation ans Herz gelegt. Wir sind nicht allein. "Wer glaubt ist nie allein" ermutigte uns vor einigen Jahren Papst Benedikt XVI. "Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. (…) Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir." (Ps 23)

In diesem Sinne wollen wir im Gebet und im Vertrauen auf Gott verbunden bleiben und einander begleiten und tragen.

Hier finden Sie einige Gebete zur geistlichen Kommunion

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