Sonntag der Barmherzigkeit 2021

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

ikonka Barmherziger JesusDas Fest der göttlichen Barmherzigkeit geht auf die Privatoffenbarungen der polnischen Ordensschwester Faustyna Kowalska zurück. Es wurde vom Papst Johannes Paul II. bei der Heilgsprechung der Sr. Faustyna am 30. April 2000 für die ganze Kirche eingeführt.

"Jesus sagte zur heiligen Faustina: »Ich bin lauter Liebe und Barmherzigkeit. Es gibt kein Elend, das sich mit meiner Barmherzigkeit messen könnte« (Tagebuch, 14. September 1937). Einmal sagte die Heilige mit Genugtuung zu Jesus, dass sie ihm ihr ganzes Leben übergeben habe, alles, was sie besaß. Doch die Antwort Jesu brachte sie aus dem Konzept: »Du hast mir nicht geschenkt, was tatsächlich dein ist.« Was hatte die heilige Ordensfrau für sich zurückbehalten? Jesus sagte gütig zu ihr: »Tochter, schenke mir dein Elend« (10. Oktober 1937). Auch wir können uns fragen: „Habe ich mein Elend dem Herrn übergeben? Habe ich ihm meine Niederlagen gezeigt, damit er mich aufrichtet?" Oder gibt es etwas, das ich immer noch in mir trage? Eine Sünde, Gewissensbisse im Blick auf die Vergangenheit, eine Wunde, die ich in mir trage, ein Groll gegen jemanden, eine Meinung über eine bestimmte Person ... Der Herr wartet darauf, dass wir ihm unser Elend bringen, damit er uns seine Barmherzigkeit zeigen kann." (Paspst Franziskus am Barmherzigkeitssonnatg, 19. April 2020)

"Die Botschaft von der göttlichen Barmherzigkeit stellt (...) eine Botschaft vom Wert eines jeden Menschen dar. Jede Person ist in den Augen Gottes wertvoll, für jeden einzelnen hat Christus sein Leben hingegeben, jedem macht der Vater seinen Geist zum Geschenk und bietet Zugang in sein Innerstes. Diese trostreiche Botschaft wendet sich vor allem an denjenigen, der – von harten Prüfungen gequält oder von der Last der begangenen Sünden erdrückt – jedes Vertrauen in das Leben verloren hat oder der versucht ist, zu verzweifeln. Ihm stellt sich das sanfte Antlitz Christi vor, über ihn kommen die Strahlen, die aus seinem Herzen hervorgehen, und sie erhellen, erwärmen, weisen den Weg und flößen Hoffnung ein."(Johannes Paul II. bei der Heiligsprechung von Sr. Faustyna Kowalska am 30. April 2000)

Wegen der Corona-Pandemie feiert die Deutschsprachige Katholische Gemeinde Warschau Ihre Gottesdienste um 15.00 Uhr in der Kirche der Pallottiner in Ozarow Maz., ul. Kilińskiego 20.

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Palmsonntag und die Karwoche 2021

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

ikonka Palmsonntag 2021"Jesus »entäußerte sich und wurde wie ein Sklave« (Phil 2,7). Lassen wir uns von diesen Worten des Apostels Paulus in die heiligen Tage einführen, wo Jesus in den Lesungen der Heiligen Schrift wiederholt als Knecht bezeichnet wird: am Gründonnerstag ist er der Diener, der den Jüngern die Füße wäscht; am Karfreitag wird als der leidende und siegreiche Gottesknecht dargestellt (vgl. Jes 52,13); und bereits morgen hören wir die Prophezeiung Jesajas über ihn: »Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze« (Jes 42,1). Gott hat uns gerettet, indem er uns dient. Wir denken im Allgemeinen, dass wir es sind, die Gott dienen. Nein, er ist es, der uns unentgeltlich gedient hat, weil er uns zuerst geliebt hat. Es ist schwierig zu lieben, wenn man selbst keine Liebe erfährt. Und noch schwieriger ist es zu dienen, wenn wir uns nicht von Gott bedienen lassen." (Papst Franziskus, Predigt am Palmsonntag, 05. April 2020)

Mit dem Palmsonntag beginnen wir die Feier der Heiligen Karwoche. Am Gründonnerstag nimmt Jesus beim Letzten Abendmahl sein Kreuzesopfer vorweg. Er setzt die Eucharistie ein. Er will unter den Gestalten von Brot und Wein mit Leib und Blut für immer in seiner Kirche gegenwärtig sein. Er zeigt uns wie groß seine Liebe ist indem er den Jüngern die Füße wäscht. Dabei sagt er: "Wenn ich, euer Herr und Meister, euch die Füsse gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füsse waschen."

Am Karfreitag führt ihn diese Liebe aufs Kreuz. Wir betrachten den leidenden und gekreuzigten Herrn. Aus seinem göffneten Herzen strömt die Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu allen Menschen in aller Welt heraus.

Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Jesu. Erst in der Feier der Osternacht verkünden wir freudig den Ostersieg Jesu über Sünde und Tod.

Aus diesen Geheimnissen dürfen wir Hoffnung und Zuversicht für unseren oft so geplagten Alltag schöpfen. Der Glaube daran, was Gott für uns getan hat und die liturgische Feier dieser Ereignisse bringt Freude und Frieden in unsere Herzen.

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Ostern 2021

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

ikonka Der Auferstandene 2021Erinnern Sie sich an die Jünger, die nach Emmaus gehen? Das Bild auf unserer Homepage zeigt sie im Gespräch mit Jesus. "Und wir haben erwartet ...", erzählen sie Ihm, enttäuscht darüber, wie die letzten Tage verlaufen sind. Sie dachten, alles würde anders sein: Sie gingen nach Jerusalem zum großen Pesah-Fest: dem Fest der Freude und Freiheit. Aber sie erlebten Angst, Niederlage und Verzweiflung.
"Und wir haben erwartet ..." Auch wir alle hofften, dass das Osterfest dieses Jahres anders sein würde als vor einem Jahr. Wir träumten vom Ende der Pandemie, unbegrenzten Zugang zu Gottesdiensten, einer schönen und feierlichen Liturgie und von einer freudigen Glaubensgemeinschaft. Stattdessen Abstand halten, Hände desinfizieren, Mund und Nase bedecken, die Nähe der Mitmenschen in der Kirche meiden, Onlinegottesdiente (wenn die Internetverbindung klappt) - all das ist unser Kreuz.

Jesus ist durch Kreuz ins Leben gegangen. Den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus (Lukas und Kleophas) erklärt Jesus: "Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?" Kreuz war Jesu Weg in das Leben in Herrlichkeit. Das ist auch unser Weg...

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest und eine Erfahrung der lebendigen Nähe des gekreuzigten und auferstandenen Herrn.

Wegen der Corona-Pandemie feiert die Deutschsprachige Katholische Gemeinde Warschau Ihren Ostergottesdienst um 15.00 Uhr in der Kirche der Pallottiner in Ozarow Maz., ul. Kilińskiego 20.

 

 

Kreuzwegandacht 2021

Liebe Gemeinde,
Liebe Gäste,

ikonka Kreuzweg 2021Unter den vielen Frömmigkeitsformen, die sich im Laufe der Kirchengeschichte herausgebildet haben, finden wir auch die Kreuzwegandacht. Diese Gebetsform hat ihren festen Platz besonders in der Fastenzeit. Worin besteht ein Kreuzweg bzw. eine Kreuzwegandacht?

Kreuzweg (lat. via crucis) oder Kreuzwegandacht ist eine Andacht, in der der Leidensweg Jesu Christi betrachtet wird. Es werden in Gebeten und Liedern 14 oder 15 Leidensstationen betrachtet. Diese werden seit 16 Jh. in Form von Bildern, Bildstöcke,, Reliefs oder Skulpturen dargestellt und befinden sich in den meisten katholischen Kirchen oder Kapellen. Oft sind sie auch im Freien, am Rande von Waldwegen oder um ein Wallfahrtskirche herum zu finden. Nicht selten säumen die Leidensstationen den Aufstieg zu einem Berg. So sind sie eine Erinnerung an den Kalvarienberg und Jesu Tod am Kreuz.

Eine Kreuzwegandacht kann man sowohl einzeln als auch als Gruppe beten. Man geht dabei von Station zu Station und spricht an jeder der 14 oder 15 Leidensstationen passende Gebete, hält entsprächende Betrachtungen und singt Passionslieder.

Unter "Weiterlesen" finden Sie einige Vorschläge für eine Kreuzwegandacht mit den Kindern, Jugendlichen sowie auch Erwachsenen...

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